HUMAIN und DataVolt planen ein 100-MW-KI-Rechenzentrum in Oxagon, NEOM, mit Verfügbarkeit ab 2028
Die erweiterte Partnerschaft ergänzt DataVolts geplante erste Phase mit 360 MW und den übergeordneten 1,5-GW-Campus in Saudi-Arabien um eine KI-fähige Anlage mit 100 MW.

HUMAIN und DataVolt haben eine erweiterte Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung eines KI-fähigen Rechenzentrums mit 100 MW in Oxagon in NEOM angekündigt. Die Bauarbeiten sollen bereits begonnen haben; die ersten 100 MW sollen 2028 verfügbar sein.
HUMAIN und DataVolt haben ihre Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung eines KI-fähigen Rechenzentrums mit 100 MW in Oxagon in NEOM, Saudi-Arabien, erweitert. Berichten zufolge haben die Bauarbeiten bereits begonnen; die ersten 100 MW sollen 2028 verfügbar sein. Das Projekt integriert groß angelegte Recheninfrastruktur in die aufkommende Entwicklungspipeline des Königreichs.
Zusammenfassung für Führungskräfte
Das Oxagon-Projekt ist als leistungsstarke Anlage für KI- und Cloud-Workloads geplant. Das Design soll erneuerbare Energien, fortschrittliche Kühltechnologien und Hochleistungsrecheninfrastruktur umfassen. Die Entwicklung mit 100 MW ist der erste konkret benannte Teil der von DataVolt geplanten 360-MW-Phase in Oxagon sowie des übergeordneten geplanten 1,5-GW-Campus für KI-Rechenzentren.
Bestätigte Entwicklungsfakten
- HUMAIN und DataVolt sind die benannten Partner für die gemeinsam entwickelte Anlage.
- Das Projekt befindet sich in Oxagon in NEOM, Saudi-Arabien.
- Das KI-fähige Rechenzentrum soll eine Kapazität von 100 MW bereitstellen.
- Die Anlage ist Teil der von DataVolt geplanten ersten Phase mit 360 MW in Oxagon sowie eines übergeordneten geplanten 1,5-GW-Campus für KI-Rechenzentren.
- Berichten zufolge haben die Bauarbeiten bereits begonnen; die ersten 100 MW sollen 2028 verfügbar sein.
- Das Projekt soll hochverdichtete KI- und Cloud-Workloads unterstützen und voraussichtlich erneuerbare Energien, fortschrittliche Kühltechnologien und Hochleistungsrecheninfrastruktur umfassen.
Marktbedeutung
Die Entwicklung positioniert Rechenzentrumskapazitäten als bedeutenden Immobilien- und Infrastrukturbaustein innerhalb der Technologiestrategie Saudi-Arabiens. Eine Anlage mit 100 MW erfordert mehr als nur die Gebäudehülle und schafft einen koordinierten Bedarf an erschlossenem Bauland mit Stromversorgung, Netz- oder Erzeugungskapazität, Kühlsystemen, Glasfaseranbindung und spezialisierten Baukompetenzen. Sie erweitert die Entwicklungsdebatte rund um NEOM von konventionellen Grundstücken hin zu Infrastrukturwerten, die auf den Rechenbedarf ausgerichtet sind.
Die angegebene Größenordnung deutet zudem eher auf ein Campusmodell als auf eine eigenständige Anlage hin. DataVolts geplante erste Phase mit 360 MW und das übergeordnete Ziel von 1,5 GW legen nahe, dass Kapazitäten schrittweise hinzugefügt werden könnten, sodass sich Infrastruktur-, Technologie- und Nutzeranforderungen rund um eine größere Betriebsplattform entwickeln können. Im gesamten Golfkooperationsrat verdeutlicht dieses Modell die zunehmende Überschneidung von digitaler Infrastruktur, industrieller Entwicklung und langfristiger Immobilienplanung.
Perspektive der Investoren
Für Investoren, die ein Engagement in saudischen Immobilien bewerten, ist das Projekt ein Signal, neben Wohn-, Hotel- und Gewerbeimmobilien auch eine infrastrukturgetriebene Wertschöpfung zu prüfen. Zu den relevanten Aspekten dürften die Zuverlässigkeit und die Kosten der Stromversorgung, der Zugang zu erneuerbaren Energien, die Kühleffizienz, die Netzwerkanbindung, die Bauausführung und die Möglichkeit zur Kapazitätserweiterung im Zeitverlauf gehören.
Die erwartete Verfügbarkeit ab 2028 macht auch den Zeitplan der Umsetzung wichtig: Die Investitionsstory hängt von der Ausführung und der Umwandlung geplanter Kapazitäten in betriebsbereite Infrastruktur ab. Die Partnerschaft bietet einen klar definierten Entwicklungsrahmen; das bestätigte Projekt mit 100 MW sollte jedoch vom größeren geplanten Campus unterschieden werden, wobei jede Phase anhand eigener Nachweise zu Umsetzung, Infrastruktur und kommerzieller Nutzung bewertet werden sollte.
Hinweise zu Daten und Transparenz
Die verfügbaren Informationen bestätigen die Partner, den Standort, die Kapazität, die geplante Größe des Campus, den gemeldeten Stand der Bauarbeiten und die erwartete Verfügbarkeit ab 2028. Sie bestätigen jedoch weder eine Investitionssumme noch detaillierte Baumeilensteine, die Struktur der Stromzuteilung oder Vereinbarungen zur kommerziellen Belegung.
Quellen & Methodik
Wie dieser Bericht erstellt wurde
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Datenabdeckung
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